Glossar

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Allergie
Immer mehr Menschen reagieren allergisch auf immer mehr Dinge. Widernatürliche Lebensverhältnisse und Produkte sind häfig die Ursache. Schimmelpilz, Hausstaub, Elektrosmog (u.a. aufgrund synthetischer Materialen), sind neben Stress und Ernährung häufige Auslöser. Im Schlafumfeld schützt man sich durch Verwendung natürlicher Materialien, mit guten Klima-Eigenschaften, Vermeidung von Elektrosmog, sowie durch gute Raumlüftung. Die häufigste Form ist die sog. Hausstaub-Allergie, meistens eine Eiweiss-Reaktion, ausgelöst durch den Feinstaub der Ausscheidungen von Milben, welche sich an den Hausstaub hängen und im Raum verteilen; dies ist dank TN-MP-100 (BioNeem / Milbiol) im häuslichen Bereich kontrollierbar geworden. Betroffene sollten bitte auch dies lesen: Merkblatt BioNeem
Allergiker-Matratzen
Das Thema ist viel zu groß und zu vielschichtig, um es mit ein paar Sätzen zu behandeln oder mit ein paar Produkten abzudecken. Kunststoff-/ Umwelt-/ und Stress-Allergiker sind bei uns per se gut aufgehoben, aufgrund der Materialien, die wir verwenden. Mit dem Thema Allergiker-Matratzen wenden wir uns vorwiegend an Hausstaub-Allergiker. Ihnen empfehlen wir die Verwendung einer normalen Naturmatratze in Verbindung mit BioNeem / Milbiol / AllergoCare, jenem Präparat (s.o.) gegen Milben, mit der natürlichen Wirkstoff-Formel. Für jene, die bei der alten Methode des regelmäßigen Waschens bleiben möchten empfehlen wir als Klima-Vlies (Untersteppung) Maisfaser (s.u.), Baumwolle oder Climafill (s.u.). Entsprechende Produkte finden Sie in der Kollektion ergoMulti .
Unsere Wolle stammt aus klassischer Österreichischer Schafzucht (ist nicht aus Übersee importiert und nicht chemisch vorbehandelt). Die Schäfer führen Ihre Schafe von Weide zu Weide und scheren sie im Frühjahr.
Sie entspricht damit der sogenannten artgerechten Haltung und gemäß chemischer Analyse der Qualität von Bio-Wolle.
Baubiologie
ist die Lehre vom gesunden Haus, das hiesige Pendant zu Feng Shui, angefangen beim guten Platz, über die richtigen Materialien, bis zum gesunden Raumklima. Grundinformationen gibts bei Wikipedia und die beste Info-Seite ist Baubiologie.de
Baumwolle / Bw.

Baumwolle verwenden wir entweder als Tuch (Drell, Jersey, Frottee, Velours) oder als weiches Vlies / Baumwollwatte. Baumwolle ist antistatisch und hautfreundlich und sorgt neben der genialen Diffusionswirkung auch dadurch für ein angenehmes Schlafklima.
Der Rohstoff für die 2. Haut des Menschen wird in einer Menge von 20 Mio. Tonnen p. J. erzeugt, noch immer überwiegend in "anti-ökologischen" Mono-Kulturen. Grundwasser-Verseuchung und Wüstenbildung in grossem Masse sind die Folgen. Deshalb ist k.b.A. wichtig für den Erhalt unserer natürlichen Welt. Mehr dazu unter k.b.A.
Organic Cotton ist die internationale Bezeichnung für Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau.

Warum wir nicht grundsätzlich Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwenden:
leider besteht noch immer ein Unterschied im Rohstoff-Preis, der sich bei der Menge an Baumwolle in manchem FUTON deutlich bemerkbar macht. Nehmen wir diese Differenz einfach auf uns, so halten diejenigen, die das Thema ökologie noch nicht tangiert, unsere Produkte für teuer und kaufen woanders, wo vielleicht insgesamt nicht so achtsam mit Rohstoffen, wie auch mit den Produkten umgegangen wird.
Ausserdem wollen wir dadurch auf das Thema aufmerksam machen, aufklären und zu einer eigenen, bewussten Entscheidung verhelfen.
Auch unsere konventionelle Baumwolle ist streng Schadstoff geprüft (nach QuL) und stellt deshalb in der persönlichen Nutzung keine Einschränkung dar.
Der Anbau in biologischer Weise ist übrigens nicht viel aufwändiger und wird sich deshalb auf Dauer durchsetzen. Auch ethisch, sprich in der Bezahlung und im Umgang mit den arbeitenden Menschen, fördert kbA einen achtsameren Weg, was wir nicht minder begrüssen.
Interessante Infos zum Thema gibt es auch hier: www.biothemen.de

zum Datenblatt Baumwolle
Bio
biologisch, meint den Anbau pflanzlicher Rohstoffe auf natürliche, ursprüngliche Weise, ohne chemische Hilfsmittel. Ein Bio-Produkt muss aber nicht öko sein, z.B. Düngung mit Gülle, weltweit transportierte Lebensmittel oder das brisanteste Beispiel: Bio-Diesel, ein ökologisches Desaster.
BioNeem
Die Wirkstoff-Formel TN-MP100 nach Prof. Remboldt leistet natürliche Milben-Prophylaxe und ermöglicht Hausstaub-Allergikern normalen Schlafkomfort. Das Mittel kann als Spray auch für das Bettumfeld und andere Polster eingesetzt werden.
Bei Interesse senden wir Ihnen gern weitere Information. Sie können es auch in der Apotheke kaufen, unter der Bezeichnung "Milbiol". Merkblatt BioNeem
Climafill
Dichtes Vlies aus feinen Polyamid-Fasern, als Alternative zur Schaf-Schurwolle für Allergiker, weil voll waschbar. Allerdings mit deutlich schlechteren Klima- / Hygiene-Eigenschaften als Schurwolle und elekrostatischer Reibungsenergie.
D
Diffusion
ist der Durchgang von Feuchtigkeit durch die membranartige Oberfläche organischer Materialien, konkret der Transport von Schweißfeuchte. Naturfasern sind in hohem Maße diffusionsfähig und schaffen ein trockenes, angenehmes und gesundes Schlafklima.
Doppeltuch / Doppel-Jersey
Ein doppelt, also zweiseitig gestricktes Tuch (auch Doppel-Jersey oder Verbundstoff genannt), mit geschmeidiger Oberseite (feiner Faden) und weichem Füllfaden im Innern für mehr Volumen. Elastisch, weich und durch den Aufbau Luftkammern bildend, also wärmend.
E
Das entscheidende Kriterium des Naturlatex/Kautschuk. Der reine Naturlatex weist die deutlich beste Punktelastizität aller elastischen Materialien auf. Das Messkriterium ist der sogenannte SAG-Faktor
Unter Elektrosmog versteht man die Überlagerung von elektrischen Feldern.
Im Bett erzeugen synthetische Materialien elektrostatische Ladung durch Reibung. Diese setzt, ähnlich der elektromagnetischen Strahlung die Haut unter Spannung und erzeugt Stress.
Umfangreiche Information zum Thema gibts vom Umweltministerium NRW (PDF/3MB): Info-Broschüre Elektrosmog
F
Flausch-Wolle Hochflor-Wolle
Ein patentiertes Verfahren bei dem die Wollfasern "stehend" verarbeitet werden, statt liegend, macht das Vlies deutlich bauschiger, atmungsaktiver, widerstandsfähiger und spürbar anschmiegsamer / kuscheliger, eine wohltuende Druckentlastung für die Haut. Richtig eingesetzt ist diese Wolle ein grosser Gewinn an Nutzungsqualität und Komfort, natürlich aus naturreiner Alpenland-Schafschurwolle.
In allen Matratzen mit V-Bezug und in bioFUTON.
Futon
stammt ursprünglich aus dem Japanischen und steht für "Schlafplatz". Die seit zweitausend Jahren kultivierte Matte aus geschlagenen Baumwollfasern in einem hübschen Bezug ist sehr dünn, damit sie rollbar und bei engem Wohnraum tagsüber beiseite zu räumen ist. Je nach Alter und sozialem Status verfügte der Futon-Schläfer über mehrere solcher Matten zu seinem Schlafkomfort.
Das europäische Futon stammt aus den 80ger Jahren und erweitert die hautsympathische und Klima aktive Baumwolle um weitere Klima- und Hygiene aktive Fasern, wie Schurwolle, Kokos, Rosshaar, sowie den hoch elastischen Naturlatex, um eine dauerhafte Elastizität zu erreichen. Dadurch werden unsere voluminösen und tragfähigen Futons zu Langzeitpolstern von höchstem Komfort.
In unseren FUTONs ist so viel Naturlatex wie nötig, um eine gute Elastizität zu erreichen und so viel Naturfaser wie möglich, um das Bett-Klima zu optimieren. Das Futon ist an der Oberfläche nicht gesteppt, sondern geheftet und dadurch geschmeidiger als konventionelle Matratzen.
FUTON bietet - trotz des hohen Latex-Komforts - ein erdverbundenes Liegegefühl, man könnte meinen, seinen Körper besser wahrzunehmen. Darüber hinaus ist die klimatische Wirkung faszinierend, ein Futon ist immer trocken, schnell warm, doch nie zu sehr. Aufgrund seines Feuchtehaushaltes und des Naturhaar-Anteils ist Futon sehr hygienisch.
Keine Pflege, die nicht jede Matratze bräuchte, ist mehr nötig. Die feinen Fasern der Baum- und Schurwolle lassen sich durch viel Frischluft und ein Frühlings-Sonnenbad stets zu neuer Frische inspirieren.
Frieren
siehe Artikel Naturhaar-Decken
Grösse
Welche Grössen gibt es / welche brauche ich ?
Dies ist grundsätzlich eine individuelle Entscheidung.
Es gibt fast alle Produkte in fast jeder Breite und Länge, bis 220 x 240 cm.
Hier ein paar Tipps: bei der Länge nehmen Sie Ihre Körpergrösse plus ca. 20 cm. Ein Bett ist eher ein Kuschel-Pulli als ein Massanzug und den wählen Sie auch nicht zu knapp.
Bei der Breite ist der/die einzeln Schlafende mit 120 bis 140 cm gut bedient, Paare schlafen je nach persönlichen Gewohnheiten ab 140 cm (vor allem junge) bequem und kommen im Regelfall gut mit 160 (bis 180) cm Breite hin. Ein wenig kann auch das Bettmodell eine Rolle spielen.
Die Spannkraft des Matratzenbezuges ist natürlich umso grösser, je schmaler dieser ist; ergo sind schmale Matratzen gleicher Bauweise fester als breite.
Hausstaub-Allergie
(vorw.) Eiweiss-Reaktion, ausgelöst durch die Feinstaub grossen Ausscheidungen der Hausstaubmilbe, die sich an den Hausstaub hängen und im Raum verteilen.
Weiter Info unter Allergie und BioNeem
Herkunft
Die Herkunft unserer Materialien ist uns bekannt. Alle textilen Materialien werden in Deutschland und Österreich hergestellt bzw. veredelt. Der Naturlatex in den Matratzen wird in Belgien hergestellt, der in den Futons stammt aus Indonesien, wird dort aber unter Deutscher Regie gefertigt.
Hochflor-Wolle Flausch-Wolle
Ein patentiertes Verfahren bei dem die Wollfasern "stehend" verarbeitet werden, statt liegend, macht das Vlies deutlich bauschiger, atmungsaktiver, widerstandsfähiger und spürbar anschmiegsamer / kuscheliger, eine wohltuende Druckentlastung für die Haut. Richtig eingesetzt ist diese Wolle ein grosser Gewinn an Nutzungsqualität und Komfort, natürlich aus naturreiner Alpenland-Schafschurwolle.
In allen Matratzen mit V-Bezug und in bioFUTON.
Innenbezug
Eine leichte Jersey-Hülle um den Matratzenkern, die die Handhabung beim Abziehen des Bezuges zum Waschen oder Lüften vereinfacht.
I V N
Der IVN = Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e. V. ist der grösste und wichtigste Verband von Naturtextilherstellern / -verarbeitern / - händlern und Initiator / Betreiber des internationalen Zertifizierungsstandards GOTS
Jersey
Jersey ist ein leichtes, glatt gestricktes, elastisches Tuch - der Name deutet auf die Herkunft.
von CA-HU-CHU - tränender Baum. Begriff der Maja für den Gummibaum "Hevea brasiliensis" aus dessen Rindensaft der Kautschuk gewonnen wird; einst, wie der Name verrät, aus Südamerika stammend, heute überwiegend in Süd-/Ostasien angesiedelt ... sh. Naturlatex
k. b. A.
"kontrolliert biologischer Anbau" - natürlicher Anbau in Fruchtfolge, ohne Kunstdünger, ohne Pestizide und sensibler Wasserverbrauch sind die ökologisch wichtigen Aspekte an Naturtextilien aus k.b.A., neben den ethischen, wie Nahrung, Bildung und körperliche Unversehrtheit der BaumwollarbeiterInnen. Die Echtheit des kontr. biol. Anbaus wird von unabhängigen, staatl. gepüften Instituten kontrolliert. Weltweite Leitorganisation für organischen Anbau ist IFOAM. Zurück zur Baumwolle
Klima-aktiv
Naturfasern sind in hohem Maße Feuchte- und Luft durchlässig und sorgen dadurch für einen trockenen, gesunden Schlafplatz.
Klima-Einlage
Ein Naturfaser-Vlies, zumeist 500 g/qm Schurwolle in einem leichten Jersey-Bezug, dass man in eine Matratze (unter den Bezug) einlegt, um das Schlaf-/Bett-Klima zu verbessern.
Kokosfaser
Aus der Schutzhülle der Kokosnuss - stabil, elastisch, klimatisch und obendrein Insekten abweisend, auch "vegetabiles Rosshaar" genannt. Kokosfasern sorgen im Futon - wie Rosshaar - für eine gute Belüftung und zusätzliche Stabilität.
Die Auswahl zwischen Kokos und Rosshaar ist im wesentlichen Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Kokos ist minimal fester.
zum Datenblatt Kokosfaser
Kontaktfläche
Meint die Fläche des Körpers, die beim Liegen mit der Matratzen-Oberfläche in Kontakt ist. Eine gute Matratze bietet Elastizität (Konturanpassung) und Stabilität, ohne den Körper unnötig zu umschliessen.
Kuschel-Wolle Hochflor-Wolle
Ein patentiertes Verfahren bei dem die Wollfasern "stehend" verarbeitet werden, statt liegend, macht das Vlies deutlich bauschiger, atmungsaktiver, widerstandsfähiger und spürbar anschmiegsamer, eben kuscheliger, eine wohltuende Druckentlastung für die Haut. Richtig eingesetzt ist diese Wolle ein grosser Gewinn an Nutzungsqualität und Komfort, natürlich aus naturreiner Alpenland-Schafschurwolle. In allen Matratzen mit V-Bezug und in bioFUTON.
Latex
Der Begriff Latex ist uns zu allgemein und wird häufig missbraucht. Deshalb sprechen wir von Natur-Latex oder Natur-Kautschuk, was bedeutet, dass 100% der enthaltenen Polymere aus reinem Latex-Saft vom Gummibaum "Hevea Brasiliensis" stammen und der Latex mindestens 95% Polymere enthällt (3-5% sind "Aufschäumer"), also keine Streckmittel. Mehr dazu unter Naturlatex.
latexierte Kokosfaser
Wenn die Kokosfaser mit Naturlatex besprüht und vulkanisiert wird, entsteht ein feder-elastisches Material mit besten Klima-Eigenschaften; auch Gummikokos.
latexiertes Rosshaar
Wenn Rosshaar mit Naturlatex besprüht und vulkanisiert wird, entsteht ein feder-elastisches Material mit besten Klima-Eigenschaften.
Maisfaser
Die Maisfaser dient im fermentiertem Zustand als Füllstoff für Steppdecken oder als Stepp-Vlies für Matratzen. Das extrem weiche, anschmiegsame Material diffundiert nicht so gut wie Schurwolle und führt zu Wärmebildung. Deshalb ist es für leicht schwitzende Menschen nicht geeignet. Allerdings ist es voll waschbar, weshalb wir es als Klima-Vlies für Allergiker-Matratzen einsetzen.
Massivholz
Aus dem vollen Holz, im Gegensatz zu Schichtholz, Sperrholz, Multiplex, MDF oder Spanplatte; stabverleimtes Holz gilt auch als Massivholz.
Hier ist eine gut gemachte Schreiner Info-Seite mit viel Holzkunde.
Molton
Ein Molton-Schoner ist ein weiches Baumwoll-Tuch mit Spanngummis an den Ecken, für Hygiene und Fleckenschutz. Es beeinträchtigt die Liege-Eigenschaften nicht und ist leicht waschbar, bis 95 Grad und trocknerfähig. Für Allergiker besonders empfehlenswert. schützt es zusätzlich. Bei uns nur in k.b.A. Qualität (Bio).
100% Naturlatex enthält keine synthetischen Polymere und nur so entsteht die besondere Qualität.Es ist die chemische Struktur der extrem langen Molekülketten, welche die einzigartige Elastizität des Naturlatex erzeugt. Mikroskopisch betrachtet kann man sich das Material wie ein engmaschiges 3-dimensionales Netz vorstellen, das in jede Richtung dehnbar ist.
Der Naturlatexschaum, wird Kern für Kern in mächtigen Stahlformen gebacken, ist zellulär atmungsaktiv und eben hochelastisch. Deshalb ist er speziell für den Einsatz als Schlafpolster – aus ergonomischer Sicht – optimal, der beste Werkstoff den wir kennen. Eine weitere Folge der hohen Dehnbarkeit, die wir auch Punktelastizität nennen, ist die Haltbarkeit, die ebenfalls jedes übliche Mass übersteigt. Konkret: ein Naturlatexschaum-Kern guter Qualität ist nach 10 Jahren Nutzung, weder spürbar, noch (relevant) messbar verbraucht.
In der Matratze, als Vollpolster erzeugt der Naturlatexschaum eine enorme Körperanpassung, die ein wenig das Gefühl der Schwerelosigkeit gibt.
Im Futon ist dieser Effekt nicht so stark, aufgrund der vielen Naturfasern, doch eben diese hält der Naturlatex in Bewegung und damit langfristig in Form.
Allergie: eine allergische Reaktion auf Naturlatex ist zwar nicht auszuschliessen, aber bislang (zumindest in der Form eines Polsterkernes) bislang nicht bekannt. Wenn Sie Eiweiss-Allergiker sind und Sorge haben, lassen Sie sich ein Probestück des Naturlatex zum testen zusenden.
Ökologie: der Rohstoff Kautschuk wird vollkommen zersetzt, aber die 3-5% Backmittel (Phosphor, Sulfate) würden sich teils im Trinkwasser ablagern, deshalb gehört ein Naturlatex-Kern in die Müllverbrennung, wo er allerdings einen guten Brennwert (für Fernwärme) bei geringen Rückständen aufweist. Da der Naturlatexschaum eine sehr hohe Haltbarkeit aufweist, ist die Ökobilanz sehr gut, besonders im Vergleich zu synthetischen Schäumen.
Geschichte: der ursprünglich in den Lateinamerikanischen Tropen angesiedelte Baum "Hevea Brasiliensis" produziert mit der Photosynthese den milchigen Saft, den bereits die Maya zu nutzen wussten (vermutlich wurde dort der Fussball geboren und nicht in England) und aus dem wir unseren kostbaren Rohstoff gewinnen. Im 18. Jhdt. schmuggelte ein Engländer eine Schiffsladung Keimlinge in die Asiatischen Kolonien der Britischen Krone. Die Legende erzählt, es habe nur eine Handvoll der Keimlinge überlebt und diese bildete die Grundlage für den Siegeszug des wunderbaren Materials um die Welt. John Dunlop modifizierte um 1900 die von Charles Goodyear entwickelte Vulkanisation dergestalt, das dauerelastischer Schaum entstand, den wir bis heute auf diese Weise produzieren.
zum Datenblatt Naturlatex
Viele Menschen schwitzen oder frieren des nachts ... vorwiegend wegen ungeeigneter Ausstattung des Bettplatzes. Jeder weiss, dass man in der Hitze des Sommers nicht dicke Wollpullover oder Nylon-Hemden trägt, aber des nachts machen viele nichts anders, wenn sie sich mit Feder- oder Polyester-Decken zudecken. Es geht hier vorwiegend um Diffusion = Feuchtetransport. Wenn ich eine genügend warme Decke habe, die meine Körpertemperatur hält und gleichzeitig die Feuchte ( die ich abgebe ) durchlässt, habe ich ein konstant angenehmes Bettklima. Naturhaar ( Naturfaser- ) Decken sind dafür bestens geeignet, weil sie genau das leisten. Finden Sie die zu Ihnen passende Wärmewirkung: Seide | Leinen = kühlend, Baumwolle = neutral, Schurwolle = leicht bis mittel wärmend, Kamelhaar | Alpaka | Yak | Cashmere = stark wärmend. Sinnvollerweise hat man eine leichte Decke für den Sommer und eine schwere für den Winter. Wenn die Matratze dann noch eine natürliche, atmungsaktive Hülle hat, sollte das Schwitzen bzw. das Frieren ein Ende haben.
Zum Sortiment Bettdecken
ökologisch meint den bewussten / sensiblen den Umgang mit natürlichen Ressourcen im Sinne des Erhalts der natürlichen Umwelt. Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe in vernünftigem Maße und regenerativer Energie sind zwei wichtige Komponenten.
Ein öko-Produkt muß nicht 'bio' sein (z.B. ein 5l-Auto), ein Bioprodukt muß nicht 'öko' sein (z.B. Import-Früchte aus Übersee).
Die Ökobilanz summiert sämtliche Umwelteinwirkungen (Energieaufwand, Emissionen), die ein Produkt von der Planung bis zur Entsorgung mit sich bringt.
Der ermittelte Wert kann in kj/t (Kilojoule pro Tonne) dargestellt werden. Bei Wikipedia finden Sie mehr zum Thema.
Organic Cotton
Kontrolliert biologischer Anbau, kbA, Internationale Bezeichnung.
Meint die Stauchung oder Dehnung eines beliebigen Punktes der Oberfläche mit möglichst geringer Wirkung auf den Rest der Fläche. Je kleiner die beeinträchtigte Fläche, desto höher die Punktelastizität. Gegensatz: Flächen-Elastizität. Schaubild: SAG-Faktor. Naturlatex hat die höchste P. aller Polstermaterialien, im Gegensatz zu Flecht-Ferderkern.
QUL
Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen e.V. (geprüft vom eco-Umweltinstitut, Köln). Der 1994 gegründete QUL ist die "Reinheits-Instanz" für Naturmatratzen. Rund 250 relevante Schadstoffe werden im strengsten und bestabgewogenen Prüfkatalog erfasst.
R
Der Begriff Raumgewicht bezeichnet die Menge an Rohmaterial bei vernetzten Materialien – wie Schaum – gemessen in kg/qm und gibt Auskunft über die Dichte und damit die Festigkeit.
Schurhaare von Mähne, Fell und Schweif - gedämpft, gekräuselt und vernadelt, ist Klima-aktiv, hygienisch, stabilisierend und doch elastisch. Eine Rosshaar-Abdeckung ist besonders interessant, wenn man viel schwitzt (was zumeist auch an der Bettdecke liegt).
Es macht die Matratze allerdings auch fester, da die Elastizität des Naturlatex blockiert wird.
Satin-Gewebe
Satin ist ein edles Gewebe (in Atlas-Bindung), bei dem der Schussfaden (Querfaden) nur jeden 4. o. 5. Kettfaden untertunnelt. Dadurch ergeben sich glatte Flächen (unten Kette, oben Schuss) mit guter Elastizität. In entsprechender Gewichts-/ Qualitätsklasse ist Satin die erste Wahl als Bezugstoff für Futons.
Unsere naturreine Schaf-Schurwolle stammt aus österreichischer Schafzucht, ist nicht chemisch vorbehandelt und entspricht gemäss chemischer Analyse der Qualität von Bio-Wolle. Sie wird in der Regel mit 500 g/qm sanft vernadelt (oder 700g/qm Flauschwolle) und umhüllt komplett die anderen Schichten, wie ein Mantel. Aufgrund der dichten Struktur der Fasern, mit ihrer wachsig-lipiden Oberfläche ist die Schurwolle hochgradig klima-aktiv und hygienisch. Wolle kann die Hälfte ihres Eigengewichts an Feuchte aufnehmen, ohne dass es spürbar wird und diese leicht wieder abgeben. Das Lanolin (Wollwachs) sorgt für eine natürliche Filterung der Schweisspartikel (Fett/Säure/Salz/Eiweiss)und verhindert Materialzersetzung. Wir verwenden Alpenland-Qualität.
zum Datenblatt Schafschurwolle
Schlafklima
Gesundes Schlafklima ist gekennzeichnet durch kühle (17 °C) und sauerstoffreiche, rel. trockene (55%) Luft; ein Bett aus natürlichen Materialien mit hoher Klima-Aktivität leistet einen guten Beitrag dazu.
Weitere Info und Beratung bekommen Sie bei uns oder im Internet, unter dem Stichwort Baubiologie; hier Ist eine Info-Seite von "Das Haus".
Schlafverlauf Schlafphasen
Der Schlaf verläuft in verschiedenen Phasen, die sich anhand unterschiedlicher Hirn-Frequenz darstellen lassen.
Es beginnt mit der Einschlaf-, der sog. Alpha-Phase (meditative Phase), hier hat das Hirn eine Schwingungsfrequenz von ca. 13 Hz erreicht und wir befinden uns im Übergang zum Leichtschlaf, von dort aus geht es zunächst schnell in den Tiefschlaf und unter 4 Hz, dazwischen immer wieder REM-Phasen, anfangs der Nacht mehr Tiefschlaf (1-2 Std.), später immer mehr REM (1-2 Std.), die meiste Zeit jedoch Leichtschlaf (3-4 Std.).
Zur Nacht, oder mit eintretender Ruhe schütten die Drüsen große Mengen Wachstums-Hormone aus, die für die zelluläre Regeneration sorgen, diese können im Schlaf am besten arbeiten, da die meisten Organe weniger tätig sind.
Während des Tiefschlafes findet deshalb ein gewichtiger Teil dieser lebensnotwendigen und Lebensenergie schaffenden Prozesse statt.
Wohl dem, der so gebettet ist, das es stattfinden kann, dessen Schlafpolster so stabil und elastisch ist, daß der Körper eine sichere Position halten und sich dabei auch bewegen kann, ohne den ganzen Muskelapparat zu betätigen.
Zu Bewegungen kommt es vorwiegend in der REM-Phase, wenn sich schreckhafte Momente des Tages entladen und natürlich im Leichtschlaf, damit alle Körperteile ausgewogen in den verschiedenen Positionen verweilen und die Säfte ausgeglichen fließen können. 30 - 60 Bewegungen finden durchschnittlich im natürlichen Schlafablauf statt; auch hier Bedarf es einer guten Elastizität der Unterlage.
Ebenso interessant wie unerforscht ist die Alpha-Phase, das Tor zum Schlaf, während der wir auch zwischen Bewußtsein und Unterbewußtsein schweben und auf energetische Weise mit anderen in Kontakt treten können. Sie ist es auch, die den neu entdeckten Kurzschlaf tagsüber kennzeichnet.
Dies ist nur ein sehr kurzer Abriß eines sehr komplexen Prozesses, den wir Menschen noch lange nicht verstehen - so gibt es bis heute lediglich eine Reihe von Hypothesen über den Sinn und die Funktion der Einrichtung Schlaf. Fest steht einzig, dass er unverzichtbar ist für Homo Sapiens und bevorzugt im Dunkeln stattfindet, weil wir dann verstärkt Melotonin produzieren, das körpereigene Schlafmittel.
Schwitzen
siehe Artikel Naturhaar-Decken
T
Test & Zertifikat
Dies ist ein schwieriges Thema, zu dem es zahlreiche Geschichten und Anekdoten gibt. Wir möchten an dieser Stelle nur darstellen, warum wir keinen Wert auf Test-Produkte und Zertifikate legen.
Was den Bereich Test / Warentest bzw. getestete Produkte angeht, gibt es, wie jeder weiss 2 Organisationen, die dieses Thema beherrschen, Stiftung Warentest, eine halbstaatliche Einrichtung, die vom Prinzip her, aufgrund ihres Status glaubwürdig ist, aber deren Testergebnisse dennoch nur eingeschränkt verlässlich sind, da man die Schädigung von Unternehmen weitgehend zu vermeiden sucht.
Im Bereich der Matratzentests fällt auf, dass die Test-Kriterien teils so lasch sind, das auch echt 'schwache' Produkte noch passabel abschneiden. Die nach Qualität suchenden Verbraucher haben keine klare Entscheidungshilfe, stattdessen kommt man der deutlich größeren Gruppe der "Sparkäufer" entgegen und fördert damit den Qualitätsverfall.
Die andere Einrichtung 'Ökotest' ist ein privatwirtschaftlicher Verlag und kann die sichere Trennung von Anzeigenkunden und Test-Aspiranten nicht gewährleisten.
Es gibt von beiden Seiten sowohl schlüssige, verlässliche Tests / Testergebnisse, wie auch solche, für die man viel Humor braucht, solange man nicht davon betroffen ist.
Beispielsweise gibt es im Bereich der Naturmatratzen Fälle, bei denen der eine Wettbewerber, der die gleichen QuL zertifizierten Materialien einsetzt wie andere, eine Note schlechter bewertet wurde, weil in dieser Material-Charge andere Ergebnisse ermittelt wurden. Es hätte also auch andersherum kommen können und jeweils macht es sich für denjenigen mit der schlechteren Note deutlich bemerkbar. Auch misst man mit zweierlei Maß, da wird bei Ökotest eine vollsynthetische (und Preis-/Leistungsmiserable) Tempur-Matratze im 2. Anlauf (nach 'ausreichend' / Warentest: 'mangelhaft') für 'gut' befunden, während Naturmatratzen abgewertet werden, wenn sie Kunstoff enthalten. Das ist nicht nachvollziehbar.
Von Stiftung Warentest wie von Ökotest ist bekannt, dass Produkte bestimmter Hersteller bevorzugt in den jeweiligen Test aufgenommen werden, während andere, ebenso relevante Produkte nicht auftauchen. Wenn Hersteller also keine entsprechende 'Lobby-Arbeit' leisten, haben sie eine reduzierte Chance, dabei zu sein.
Im Ergebnis muss man zu dem Schluss kommen, dass es sich beim Test allzu sehr um ein marketing-technisches Instrument handelt, um das seitens der Industrie hart gekämpft wird, das aber qualtitätsorientierten Verbrauchern keine befriedigende Unterstützung bietet, zumal Qualitätsprodukte häufig von kleinen Herstellern kommen und – aufgrund deren geringer Marktbedeutung – gar nicht erst im Test vorkommen.
Im Laufe der Zeit haben wir genügend Erfahrungen – sogar überwiegend positive – mit Tests und Testergebnissen von Stiftung Warentest und Ökotest gemacht, um die Entscheidung zu treffen, nicht dem Marketing-Instrument 'Testergebniss' zu arbeiten; letztlich um wahre Qualität angemessen darzustellen.

Ähnlich verhält es sich mit den Zertifikaten.
Selten sind die Zertifizierungskriterien für den Verbraucher klar zu durchschauen und es bedarf des Vertrauens zur jeweiligen Zertifizierungsstelle.
Produkte bzw. Hersteller, die das Zertifikat einer Organisation erhalten, müssen dazu bestimmte Bedingungen erfüllen, deren Einhaltung aber nicht unbedingt geprüft wird (oder überprüfbar ist), sondern es wird davon ausgegangen, dass sie eingehalten werden. Somit vertraut man letztlich doch wieder einem Unternehmen und das Zertifikat erhält eine marketing-technische Alibifunktion. Wenn beispielsweise die Zertifizierung von KbA-Baumwolle dadurch gewährleistet wird, dass der Hersteller / Verarbeiter 1x im Jahr eine Probe an ein Prüflabor schickt, so vertrauen Sie letztlich diesem Hersteller / Verarbeiter. Ist ein textiles Produkt mit einem Öko-Label verziert, das auf den Test von 200 Schadstoffen hinweist, macht es einen guten Eindruck und lockt uns zum Kauf. Ob es aber in zweifelhafter Weise irgendwo in Mittelasien hergestellt wurde, ist ebenso wenig erkennbar wie, ob es wirklich aus k.b.A. stammt.
Es gibt auch hier viele Beispiele und Geschichten, die am Ende deutlich machen, dass es um Vertrauen geht und das möchten wir über größtmögliche Offenheit in der Produktdarstellung und Beratung aufbauen, statt über ein Siegel.
Um deutlich zu machen, dass es nicht an Zugang zum Thema Zertifizierung mangelt, sei erwähnt, dass der Verfasser den QuL mit gegründet und aufgebaut hat und wir heute Mitglied im IVN sind.
Wenn Sie das Prüfzertikat eines oder mehrerer unserer Materialien möchten, so senden wir diese auf Anfrage per Email zu.
Velours
Velours aus reiner Bio-Baumwolle, kbA - ist ein besonders elastisches, edles Strickerzeugnis, ähnlich in der Herstellung wie feines Frottee, jedoch mit offenen Schlaufen. es nimmt Feuchte auf und klimatisiert sehr gut. Wir verwenden Velours in der ergoVlex Kollektion, in Verbindung mit unserer Flausch-Wolle und erzielen ein außergewöhnlich anschmiegsames / kuscheliges Liegegefühl.
Waschhinweis
Matratzenbezüge von Naturmatratzen sind in der Regel nicht waschbar, wegen ihrer Schurwoll-Versteppung, die bei der Wäsche a) einläuft und b) ihre Hygiene-Wirkung verliert. (Voll waschbare Bezüge sind zumeist mit Poly-Fasern versteppt und klimatisch, wie hygienisch bedenklich.) Ein mit Schwurwolle versteppter Bezug braucht normalerweise über den Zeitraum von ca. 10-15 Jahren Nutzung nicht gewaschen zu werden. Wenn Sie ein Molton-Tuch auflegen, ist die Matratze ohnehin gegen Flecken geschützt.
Alternative: ein unversteppter Bezug, wie bei ergoVlex 11 / 13 / 15, der sanforisiert und dadurch voll waschbar ist. Sie sollten dann eine Klima-Einlage, also eine lose eingelegte Woll-Schicht verwenden.

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neoNatura ist Hersteller feinster Naturmatratzen aus 100% Naturlatex. Unsere Naturlatexmatratzen,
Naturfasermatratzen und Naturschlafsysteme bieten höchste Qualität zum besten Preis.