Materialien / Rohstoffe
Hier erfahren Sie alle Details über unsere Materialien: Herkunft, Verarbeitung, Eigenschaften, Ökologie, ...
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Material:
Naturfaser aus den Samenhaaren von Kapselfrüchten
Allgemeines:
Der Name Baumwolle verweist auf die generelle Herkunft des
Fasermaterials als Sammelbezeichnung für verschiedene Baumwollbäume oder Sträucher wie
Wollbaum, Kapok und Baumwolle.
Herkunft:
Natürliche Gewinnung des Fasermaterials Baumwolle aus den
aufspringenden Kapseln mehrerer Arten strauchiger Malvengewächsarten (Gossypium). Der Anbau
ist nur in den Tropen und Subtropen möglich („Baumwollgürtel“: 35° SB bis 45° NB). Neben der
Gewinnung des Fasermaterials werden die Pflanzen auch zur Speiseölgewinnung (Samen) und als
eiweißreiches Kraftfutter (Ölkuchen) genutzt.
Baumwolle besteht zu über 80% aus Cellulose. Neben einem Wasseranteil (6%) sind als
Faserbegleitstoffe Pektinate, Fette, Hemicellulosen, Proteine und Mineralstoffe (Σ 12%)
anzuführen.
Chemische Komposition der Cellulose: Als Makromolekül aus hunderttausenden von Atomen zählt Cellulose wie Stärke zur Gruppe der Polysaccharide. Durch die Photosynthese werden mit Sonnenlicht aus Kohlendioxid und Wasser tausende Glucosemoleküle (Kohlenhydrate) gebildet und über Glykosidbindungen miteinander verknüpft. So entstehen seilähnliche Strukturen, die langen Ketten der (C6H10O5)-Monomere liegen Seite an Seite gebündelt vor.
Herstellung:
Weltweit wird auf ca. 33 Mio. Hektar Baumwolle angebaut. Zu
einem Großteil „konventionell“ mit verheerenden Folgen für Mensch, Tier und Umwelt. Die
Baumwolle aus biologischem Anbau (*kbA, Organic Cotton) berücksichtigt demgegenüber alle
Aspekte zur Vermeidung von Umweltbelastungen: von „der Wiege bis zur Bahre“ ist jeder Schritt
des textilen Rohstoffs vom sehr hohen ethischen und gesundheitlichen Anspruch geprägt:
1. Beim Anbau der Baumwolle aus kbA wird auf den üblichen, massiven Pestizideinsatz gänzlich
verzichtet.
2. Bei der Ernte der Baumwolle wird dem umweltschonenden (und sozialen) manuellen Verfahren
der Vorzug gegeben.
3. Die Verarbeitung der Baumwolle aus kbA erfolgt unter Verzicht auf toxisch-agressive
Chemikalien
4. Nach dem Ende der Nutzungszeit ist ein Einbringen in den Naturkreislauf z.B. durch
Kompostierung möglich.
Verwendung:
Seit 5000 Jahren werden Stoffe für verschiedenste Zwecke aus
Baumwolle hergestellt. Weltweit bestehen heute 75% aller Textilien aus Baumwolle. Günstige
physikalische Eigenschaften des Naturprodukts erschließen in jüngerer Zeit weitere
Anwendungen als Dämmstoff (Schall, Wärme).
Eigenschaften:
physikalisch: Das schonend behandelte Naturmaterial weist eine deutlich höhere Reißfestigkeit
und Elastizität auf (Langlebigkeit!) als z.B. mercerisierte Ware. Es ist aufgrund der
speziellen Verarbeitung sanft und extrem weich, trotzdem bleibt der hautsympathische Stoff
reinigungsfähig.
Ohne störende elektrostatische Effekte des atmungsaktiven Materials fördert das hohe
vorhandene Potential zur Feuchtigkeitsaufnahme zudem ein angenehmes Körper- und
Schlafklima.
chemisch: Im Gegensatz zu „normaler“ Baumwolle zeichnet sich das Material durch das Fehlen
von Chlorpestiziden, DDT, Lindan und PCP aus. Qualitätsuntersuchungen zeigen auch auf, daß
weitere Pyrethroide, Pestizide und Herbizide sowie toxische Farbchemikalien nicht gefunden
werden!
medizinisch: Drei Eigenschaften wirken sich unmittelbar und mittelbar auf die menschliche
Gesundheit aus:
1. Die physikalischen Eigenschaften wirken positiv auf das Schlafklima.
2. Das Fehlen (des in konventionellen Produkten vorhandenen Spektrums) extrem schädlicher
Chemikalienreste reduziert generell die Immunbelastung und mögliche Risiken
3. Eine drastisch verringerte Keim- und Pilzbelastung reduziert und verhindert allergene
Effekte, wie sie z.B. durch Schimmelpilze verursacht werden können. (Und: Stockflecken können
nicht entstehen.)
In Summe werden der hohe Liegekomfort und die aktive Gesundheitsvorsorge nur durch den
ganzheitlich praktizierten Umweltschutz erreicht.
Qualitätsmerkmale:
Der gesamte Entstehungsprozeß des Materials erfüllt höchste ethische
Ansprüche. Alle Komponenten, vom ganzheitlichen Umweltschutz über soziale Wirkungen bis zur
Gesundheitsvorsorge finden Berücksichtigung.
Qualitätsuntersuchung auf Schadstoffe: alle untersuchten Noxen sind trotz modernster
instrumenteller Analysentechnik (Gaschromatographie, IR-Spektroskopie) nicht nachweisbar.
Ökologie / Ethik :
Bekanntlich führt der konventionelle Anbau von Baumwolle zu erheblichen Umweltbelastungen:
der Boden wird ausgelaugt, anstehende Grundwässer und Böden mit erheblichen Giftstoffmengen
belastet. Neben dem Anbau in riesigen Monokulturen erweist sich auch die spätere
konventionelle Behandlung als Giftschleuder.
Bio-Baumwolle wird ohne Pestizide angebaut und organisch gedüngt und entspricht den strengen
Anforderungen des ökologischen Landbaus.
Zudem wird der nachwachsende Rohstoff handgepflückt. Das heißt, der lokale Arbeitsmarkt wird
gestützt und Arbeitskräfte werden nicht den enormen Gesundheitsbelastungen ausgesetzt wie die
Feldarbeiter im konventionellen Anbau (diese müssen u.U. auch Giftduschen von Flugzeugen
hinnehmen) – das durchschnittliche Lebensalter der Menschen, die auf Baumwoll-Plantagen
arbeiten liegt unter 40 Jahren! Das liegt ebenso an der Vergiftung, wie an den katastrophalen
Lebens-/Ernährungsumständen unter denen diese Menschen und ihre Familien leben müssen.
Gleiches gilt für konventionellen Kaffee - / Bananen-/ Rosen- Anbau (um nur die markantesten
zu nennen). Projekte, die biologischen Anbau aufbauen achten (die meisten zumindest) auch auf
die Menschen, faire Entlohnung, die ein ‚menschenwürdiges’ Leben ermöglicht und
Bildungschancen für die Kinder (Schule bis 14, statt Feldarbeit ab 4).
Bitte schauen Sie auch auf die Seite www.biothemen.de

Material: Naturmaterial tierischer Herkunft: Schurwolle von
Merinoschafen
Allgemeines: Seit ca. 7000 Jahren werden Schafe vom Menschen als Quelle für
Nahrung und Bekleidung genutzt. Auch andere Tierarten, deren Haare sich wegen ihrer Länge und
Feinheit zum Verspinnen eignen, werden als Wollquelle genutzt: Ziegen, Kaninchen, Lama,
Alpaka, Kamele u.a. Der Anteil tierischer Fasern an der Weltproduktion beträgt heute nur noch
ca. 5% gegenüber Baumwolle und Kunstfasern
Herkunft: Das Wichtigste: unsere Wolle stammt aus dem Österreichischen
‚Mühlviertel’, das ist die Region um Linz. Sie wird nicht um die halbe Welt geschifft, nicht
mit Insektiziden behandelt etc., wir kennen die Schafe, zumindest die Schäfer persönlich.
Außerdem nutzen wir die feinste Wolle: gewonnen aus der Lebendschur von Merinoschafen. Deren
Haarkleid hat im Vergleich zu anderen Wollarten („schlichtwollig“) eine ausgesprochen feine,
stark gekräuselte und elastische Beschaffenheit.
Chemische Komposition der Wolle: Wolle (auch: Haare, Nägel, Horn, Federn) zählt zu den
Eiweißstoffen (Proteinen) und baut sich wie diese aus Aminosäuren auf. Bei der Wolle sind
dies 18 verschiedene Aminosäuren, wobei das schwefelhaltige Cystein die Natur-Kräuselung von
Haaren besorgt. Als natürlicher Begleitstoff in der Wolle ist Lanolin, das chemisch zur
Gruppe der Wachse zählt, anzuführen. Die fälschlich als Wollfett bezeichnete Substanz findet
als Nebenprodukt der Wollgewinnung Anwendung für milde und verträgliche Salben- bzw.
(Baby-)Cremes.
Herstellung: Bei der Lebendschur entsteht die sogenannte Schweiß- oder
Schmutzwolle mit ca. 50% Verunreinigungen (Sand, Staub, Salze, Wollwachs etc.). Statt
agressiver chemischer Agenzien wird der notwendige Reinigungsschritt nur mit Seife
vorgenommen. Daß zur Aufzucht keine Pestizidbäder (gegen Parasiten) bei den Schafen angewandt
wurden, zeigen die Analyseergebnisse der Wolle: ohne Befund.
Verwendung: Hauptanwendung findet das spinnbare Naturmaterial für
Strickwaren (Pullover, Schals, Socken etc.) und Teppiche. Aufgrund der speziellen Stoff- und
Klimaeigenschaften des Naturmaterials eignet es sich auch als Bestandteil hochwertiger
Matratzen.
Eigenschaften:
biologisch: Keratine bieten biologischen Angriffen von Mikroorganismen aufgrund ihrer
chemischen Struktur kaum Angriffspunkte. Unverändert können Wolle und Haare lange Zeiträume
überdauern.
physikalisch: Im Gegensatz zur konventionell behandelten, chemisch-extrahierten Wolle,
besitzt die für genutzte Wolle aufgrund des Lanolingehaltes noch die Eigenschaften:
1. Große Mengen Feuchtigkeit aufzunehmen (und abzugeben!) ohne dass sich die Wolle nass
anfühlt.
2. Wolle wirkt als Geruchsfilter, saugt Geruch auf - und nimmt Schmutz kaum an.
3. Wolle hat das beste Warmhaltevermögen aller Faserarten durch Luft als Isolator.
4. Durch die Kräuselung der Wolle ist immer ein Abstand zur Haut gegeben, der z.B. den
Transport von Schweiß ohne Kältegefühl (Verdunstungskälte) ermöglicht.
chemisch: Wolle ist chemisch relativ inert, beständig gegen Säuren und langlebig bei normalen
Umweltbedingungen.
medizinisch: Die hervorragenden physikalischen Eigenschaften werden z.B. zu Wärmetherapien
gegen Rheuma und andere Gelenkerkrankungen genutzt.
Qualitätsmerkmale: Die von uns verwendete Wolle hat einen Herkunftsnachweis
mit den entsprechenden analytischen Untersuchungen der chemischen Zusammensetzung und
physikalischen Parametern.
Qualitätsuntersuchung auf Schadstoffe: alle untersuchten Noxen sind trotz modernster
instrumenteller Analysentechnik (Gaschromatographie, IR-Spektroskopie) nicht
nachweisbar.
Garantie: Alle Qualitätsangaben werden neben den betrieblichen
Eigenuntersuchungen auch durch unabhängige Dritte in Fremduntersuchungen gestützt. Das
Eco-Umweltinstitut steht für die wissenschaftliche Objektivität und Richtigkeit.
Ökologie: Der nachwachsende Rohstoff Wolle wird mit der Lebendschur gewonnen. Die schonende
Verarbeitung unserer Wolle verzichtet auf aggressive Chemikalien. Ökologische Probleme können
allerdings aus der vielfach praktizierten, konventionellen Behandlung der Tiere und der Wolle
mit Chemikalien erfolgen: dadurch gelangen Pestizide in nicht geringen Mengen in die Umwelt
und in die Wolle!
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Material:
Naturkautschuk aus Pflanzenmilchsaft
Allgemeines: Der Name Kautschuk verweist auf den südamerikanischen Ursprung
der Pflanze aus der Familie der Wolfsmilchgewächse: CA-HU-CHU. Indianisch-ketschua für:
weinender Baum. Botanischer Name: Hevea brasiliensis.
Deutscher Name: Parakautschuk-Baum
Herkunft:
Natürliche Gewinnung aus der Milch (Latex) des Gummibaumes, der
nach wie vor in seiner Ursprungsregion Südamerika wächst, heute aber überwiegend im
südasiatischen Raum angesiedelt ist, Vietnam, Malaysia,
Sri Lanka, ...
Chemische Komposition des Kautschuks: Latex, eine wässrige Dispersion natürlicher
Polymere,
enthält 30-35% Kautschukbestandteile, 60-65% Wasser, Eiweißstoffe, Lipoide (Fette) und
Kohlenhydrate mit jeweils ca. 1%. Mineralische Bestandteile (Asche): ca. 0,5%.
Die Grundbausteine (Monomere) des Kautschuks sind die Isopren-Einheiten:
2-Methyl-1,3-Butadien, (C5H8)n mit ca. n= 3.000 Einheiten im Gerüst (Polymer) Das Isopren ist
der von der Natur bevorzugte Baustein, sowohl im Tierreich (z.B. Cholesterin), als auch im
Pflanzenreich: hier prägen die sogenannten Terpene auf Isopren-Basis die Komposition vieler
segensreicher ätherischer Öle.
Herstellung:
Schonende Vulkanisation der Milch zur räumlichen Vernetzung der
vorhandenen Isoprenketten. Grundsätzlich wird hierbei auf den Einsatz von klimaschädlichem
FCKW zur Schäumung verzichtet. Dies gilt auch für den Verzicht auf UV-Stabilisatoren. Mehrere
zusätzliche Reinigungsschritte entfernen evtl. noch vorhandene Spuren von Stoffen aus dem
Herstellungsprozeß.
Eigenschaften
biologisch: Die antibakteriellen und milbenfeindlichen Eigenschaften versprechen
sensibilisierten Menschen Linderung und Beschwerdefreiheit von typischen Symptomen der
Hausstauballergie (Nasen- und Augenreizung).
physikalisch: Verschiedene Festigkeitsgrade, punktelastisches Verhalten und hohe Biegsamkeit,
atmungsaktiv und dampfdurchlässig (feuchtigkeitsregulierend) durch mikrofeine Luftkammern.
Als DAS Elastomer kann Kautschuk bis auf das Achtfache (!) seiner Länge gedehnt werden, nimmt
aber immer wieder seine Ausgangsgestalt an.
chemisch: Keine Ausdünstung von flüchtigen Chemikalien. Keine Spuren von Nitrosaminen wie
z.B. häufig bei Syntheselatex.
medizinisch: Neben dem materialspezifischen, reduzierten Keim- und Milbenrisiko sind die
gesundheitsfördernden klimatischen Eigenschaften des schadstoffminimierten - und damit des
gesundheitsvorsorgenden - Naturmaterials hervorzuheben. Das bewährte Konzept der
Kautschukschalen mit speziell ausgeformten Profilen (Oberfläche und Kanäle) verbindet
herstellungstechnisch den hohen orthopädischen Anspruch und Komfort in idealer Weise mit den
naturgegebenen Materialvorzügen.
Qualitätsmerkmale:
Das Naturprodukt wird im Zuge einer schonenden
Verarbeitung für . abschließend noch von Proteinen und den Resten anhaftender
Vulkanisationsmittel gereinigt.
Qualitätsuntersuchung auf Schadstoffe: alle untersuchten Noxen sind trotz modernster
instrumenteller Analysentechnik (Gaschromatographie, IR-Spektroskopie) nicht
nachweisbar.
Qualitäts-Garantie:
Alle Qualitätsangaben werden neben den betrieblichen
Eigenuntersuchungen auch durch unabhängige Dritte in Fremduntersuchungen gestützt. Das
Eco-Umweltinstitut steht für die wissenschaftliche Objektivität und Richtigkeit.
Ökologie Die Nutzung des weinenden Baumes hat lange Tradition. Über Jahrzehnte kann der
Milchsaft ohne Schädigung der Pflanze geerntet werden. Im Gegensatz zur synthetischen
Erzeugung von Gummiprodukten aus Erdöl erweist sich der natürliche Weg als sanft: minimaler
Ressourcenverbrauch und minimale Emissionen bei der Verarbeitung.
Mit dem Grundgedanke des nachhaltigen Wirtschaftens und der mittlerweile anerkannten
Bedeutung des Regenwaldes gehört auch der wilde und unkontrollierte Kahlschlag zum Anlegen
von Plantagen in den aufstrebenden Entwicklungsländern der Vergangenheit an.
Mit dem Kauf dieses Naturprodukts leistet der Käufer einen Beitrag zum Umweltschutz und zur
Entwicklungshilfe.
Hinweis Die Bezeichnung Naturlatexmatratze verdient bei uns ausschließlich ein Material, das
einen Naturkautschukanteil von 100% aufweist. Es gibt im Markt leider eine Menge Produkte mit
einem Natur-/Synthetik-Gemisch, die als Naturlatex verkauft werden. Auch gibt es Angebote von
100% Naturlatex, bei denen allerdings Streckmittel (wie Kreide) hinzugefügt werden, um die
Produktion zu erleichtern. Diese erkennen Sie u.a. daran, dass die Ober- und Unterseite des
Kernes ungleich sind: Oberseite geschlossen und leicht gewellt, Unterseite mit Stiftlöchern.
Das ist zwar Naturlatex, aber durch die Streckmittel wird er spröde.
Unser Naturlatex ist immer 100% naturrein und von hohem Raumgewicht, weil nur so eine Futon-gemäße Elastizität entsteht und weil er extrem lange hält.
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Kokosfaser:
Material: Naturmaterial pflanzlicher Herkunft. Fruchtfasern, die an der
harten Schale der Kokosnuß festgewachsen sind.
Allgemeines:
Die Kokospalme wird mit all ihren Bestandteilen vom Menschen genutzt: das Holz dient als
Baumaterial, die Frucht als Nahrung, vergorener und gebrannter Palmsaft als alkoholisches
Genußmittel. Daneben werden Kokosfette und -öle zum Verzehr oder zur Produktion von Seifen-
und Kerzen aus der Pflanze gewonnen. Als einzige aller Fruchtschalenfasern ist die Kokosfaser
zudem verspinnbar.
Herkunft:
Als einzige Art der Gattung der Fiederpalmen wächst die Kokospalme (Cocos Nucifera) im
gesamten tropischen Küstenbereich. Die Kultivierung wird traditionell besonders in Indien und
Sri Lanka betrieben.
Chemische Komposition der Kokosfaser:
Im organischen Pflanzenmaterial finden sich die typischen Makromoleküle wieder, die
Fasermaterial bilden. Hier sei als verspinnbarer Grundstoff der Celluloseanteil angesprochen,
der sich - wie bei Baumwolle, Leinen und anderen textil genutzten Pflanzenarten - aus den
Zucker-Bausteinen zu einem Polysaccharid in langen Ketten aufbaut. Die Kettenlänge und der
Vernetzungsgrad der Bausteine sind dabei auch ein Spezifikum der jeweiligen Pflanze - mit
direkten Auswirkungen auf die physikalischen Eigenschaften der Fasern (Härte, Spinnbarkeit
etc.)
Herstellung:
Die Kokosfasern werden aus der Bastschicht der Kokosnuß gewonnen. Das Pflücken vor der Reife
ergibt Fasern mit einem geringeren Verholzungsgrad. Durch das so genannte „Rösten“ über
mehrere Wochen im Brackwasser lassen sich die Fasern ablösen. Danach werden sie geklopft,
gestampft, und gewalkt, um eine höhere Geschmeidigkeit der Fasern zu erreichen. Abschließend
werden die 15-35 cm langen Kokosfasern gewaschen und getrocknet.
Verwendung:
Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber Wasser dient die Faser seit Menschengedenken
zur Herstellung von Schiffstauen. Eine Vielzahl von Haushaltgegenständen wie Besen, Bürsten
etc., aber auch Matten und Teppiche werden aus Kokosfasern hergestellt. Die resultierende
Garnqualität der Fasern (Farbe, Reinheit, Dehnungsgrad, Dicke etc.) ist abhängig vom
Reifegrad der Nüsse und den angewendeten Röst- und Spinnverfahren.
Als Polstermaterial erfreut es sich als sog. 'vegetabiles Rosshaar', als die pflanzliche
Alternative großer Beliebtheit.
Eigenschaften:
biologisch:
Kokosfasern besitzen starke Widerstandsfähigkeit gegen mikrobielle Fäulnisprozesse (und gegen
Feuchtigkeit): aufgrund ihrer Fettfreiheit bieten sie den Mikroorganismen keinen geeigneten
Nährboden.
physikalisch:
Die Fasern mit einem geringen spezifischen Gewicht sind sehr dehnbar. Durch die Röhrenaufbau
wirken sie Wärme isolierend und schalldämpfend, sind zudem äußerst strapazierbar. Weiterhin
kann von den hygroskopischen Fasern - je nach dem Grad der Luftfeuchtigkeit und Raumfeuchte -
Wasser aufgenommen bzw. abgegeben werden. Hierdurch erwächst dem Material eine Feuchte
regulierende Funktion.
chemisch:
Gegenüber Chemikalien (Meerwasser!) weist die Faser eine hohe Resistenz auf.
medizinisch:
Die Eigenschaften des Materials wirken sich positiv auf Menschen auf, die auf Chemikalien und
Umwelteinflüsse besonders empfindlich reagieren. Die geringe Keimdichte kommt Allergikern
zugute. Die Feuchteregulierung erzeugt bei Nutzung der Kokosfasern in Matratzen einen
angenehm kühlenden Effekt.
Qualitätsmerkmale:
Die von uns verwendeten Kokosfasern weisen gemäß analytischer Untersuchungen eine garantierte
'Schadstofffreiheit' auf. (Anm.: nichts kann 100% frei von Schadstoffen - je nach Definition
- sein.)
Während Kokosfasern mitunter (unsinniger Weise) z.B. mit giftigem Lindan oder dem
krebserregenden Pentachlorphenol, DDT, Formaldehyd etc. befrachtet sind, können wir dies bei
unseren Kokosprodukten ausschliessen.
Qualitätsuntersuchung auf Schadstoffe und deren mögliche Freisetzung:
alle untersuchten Noxen sind mit modernster instrumenteller Analysetechnik
(Gaschromatographie, IR-Spektroskopie) nicht nachweisbar.
Ökologie:
Die Nutzung der Kokospalme erfolgt weitestgehend im Einklang mit den Anforderungen modernen
Umweltschutzes. Der anspruchslose Baum bedarf keiner Intensivbehandlung, geerntet wird wie
seit Jahrtausenden. Monokulturen werden hierfür in der Regel nicht angelegt. Auch die
Verarbeitung des nachwachsenden Rohstoffs erfolgt ohne schädliche Beeinträchtigungen der
Umwelt. In neuen, innovativen Projekten werden auch die Kokosabfälle durch Kompostierung in
einen wertvollen organischen Dünger umgewandelt. Hilfe bieten hier Pilzkulturen, die das
stark holzhaltige Material aufschließen, das ohne Impfung schlecht zu kompostieren ist. Die
ländliche und arbeitsintensive „Kokos-Industrie“ erfüllt damit einen wertvollen Beitrag zum
lokalen und globalen Umweltschutz und leistet einen stabilisierenden sozialen Beitrag in den
Anbauländern.
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Material: Naturmaterial tierischer Herkunft: Pferdehaar von Schweif- und
Mähne.
Allgemeines: Rosshaar wurde bereits Anfang des 19. Jahrhunderts als
Polstermaterial genutzt, das sich u.a. durch seine Federkraft auszeichnete. Die Verwendung
des Naturmaterials war in den letzten Jahrzehnten durch den Einsatz von Sprungfedern und
synthetischen Schaumstoffen stark rückläufig. Als umweltverträgliches Material wird Rosshaar
jetzt als Rohstoff mit hervorragenden Attributen, aber ohne chemische Nebenwirkungen
wiederentdeckt.
Herkunft: Für Matratzen wird (wie bei der Schurwolle!) nur das beste
Pferdehaar verwendet: in Hauptsache von mongolischen Pferderassen, deren Haar sich durch die
Länge (15 cm), Dichte und Feinheit von anderen Rassen abhebt. Obwohl das Rosshaar
Chemische Komposition des Rosshaars: Das Haar (auch: Wolle, Nägel, Horn, Federn) zählt zu den
Eiweißstoffen (Proteinen) und baut sich wie diese aus Aminosäuren auf. Die Gruppe dieser
Proteinstrukturen wird unter dem chemischen Begriff der Keratine geführt. Trotz seiner sehr
starken strukturellen Ähnlichkeit mit Wolle besitzt Pferdehaar durch die Geometrie der
Makromoleküle eine höhere Festigkeit und Widerstandsfähigkeit.
Herstellung: Nach dem „Haare schneiden“ wird der natürliche Rohstoff einer
Reinigung mit Kernseife unterzogen. Es werden keine weiteren chemischen Agenzien genutzt, die
die natürliche Selbstreinigungskraft des Haares in Mitleidenschaft ziehen könnten. Nach der
Reinigung werden die Proteinfasern zum Verspinnen vorbereitet und abschließend zu Matten
verarbeitet.
Verwendung: Neben der bereits angesprochenen Verwendung als Polstermaterial
wird Rosshaar auch als Grundstoff für Garne, Zwirne und Einlage-Futterstoffe genutzt. Reine
Rosshaar-Gewebe werden zudem für die Produktion feiner Haarsiebe benötigt. Die Hauptnutzung
erfährt Rosshaar heute als Bestandteil von hochwertigen Matratzen, guten Besen, Bürsten und
Textilien.
Eigenschaften
biologisch: Keratine bieten biologischen Angriffen von Mikroorganismen aufgrund ihrer
chemischen Struktur kaum Angriffspunkte. Unverändert können Wolle und Haare lange Zeiträume
überdauern.
physikalisch: Die natürliche Kräuselung des Rosshaars bewirkt für Matratzen eine hohe Füll-
und Federkraft. Neben den elastischen Eigenschaften sind die außerordentlich guten,
feuchtigkeits- und wärmeregulierenden Funktionen des Naturmaterials zu benennen. Ein weiterer
Vorteil zeigt sich in der Selbstreinigungskraft: Geruchsstoffe werden in die Makromolekülen
aufgenommen und somit „desodoriert“.
chemisch: Rosshaar ist wie Wolle chemisch relativ inert und beständig gegen Säuren. Im
Vergleich zur bereits langlebigen Wolle ist Rosshaar bei normalen Umweltbedingungen noch
strapazierfähiger.
medizinisch: Die o.a. physikalischen Eigenschaften können medizinisch wie bei der Wolle
genutzt werden. Die Wärmefunktion kann sich positiv auf Kreislauf und Gelenke
auswirken.
Garantie: Alle Qualitätsangaben werden neben den betrieblichen
Eigenuntersuchungen auch durch unabhängige Dritte in Fremduntersuchungen gestützt. Das
Eco-Umweltinstitut steht für die wissenschaftliche Objektivität und Richtigkeit.
Ökologie Die Verwendung des Naturmaterials erfüllt alle Ansprüche, die an den Umweltschutz
gestellt werden.
Mit dem Kauf dieses Naturprodukts leistet der Käufer daher einen Beitrag zum Umweltschutz und
zum nachhaltigen Wirtschaften - und vermeidet synthetische Produkte mit ihren vielfach
negativen Umwelteigenschaften.
Vorsicht! Hinweis für anspruchsvolle Kunden: Auf dem Markt gibt es auch ein
synthetisch erzeugtes, monofiles Erzeugnis mit Feinheiten wie natürliches Rosshaar: das
Chemie-Rosshaar. Weiterhin werden rosshaarähnliche Fasergebilde mit pflanzlichem Ursprung aus
der Zwergpalme und der Tillandsie gewonnen.
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Merkblatt BioNeem
Seit der wunderbaren Erfindung von Prof. Dr. Remboldt (Max-Planck-Institut) ist die
Hausstaub-Allergie im Matratzenbereich
(ebenso Polster, Teppiche, .....) zu einem deutlich geringeren Problem geworden. Zumindest
brauchen Betroffene nicht mehr auf Naturmatratzen zu verzichten und kann die Zeit für das
Waschen von Matratzenbezügen besser nutzen.
Bio-Neem ist eines der Präparate, die unter verschiedenen Namen im Handel sind (in der
Apotheke unter Milbiol) und auf der Wirkstoffformel TN-MP-100 beruhen. Dieses Präparat
besteht aus Wirkstoffen, wie zum Beispiel Azadirachtin, die dem Öl der Samenfrucht des
Neembaumes entzogen wurden und hoch aktiv gegen Milben (Spinnentiere) wirken. Langzeittests
in den 90ern (Das Präparat ist seit 1998 im Markt.) haben gezeigt, dass die Wirkung des
Präparates auf einer neuen Matratze drei Jahre lang anhält. Wir empfehlen
Hausstab-Allergikern nach zwei Jahren erstmals, und anschließend jährlich die Matratze zu
behandeln, wobei eine Sprühflasche (100ml) für eine Matratze im Maß 100 x 200 ausreichend
ist. Die Matratze wird dabei von außen wie von innen (wenn möglich) gleichmäßig eingesprüht;
Der leichte Geruch, der vom Lösungsmittel herrührt, verfliegt schnell.
Die Wirkung dieses natürlichen Mittels ist sehr gut!
Um den Allergie auslösenden Effekt und die Wirkung des Mittels deutlich zu machen ein paar
Infos um die Milbe: ca. 30.000 verschiedene Spinnentiere gibt es. Davon sind einige Dutzend
als hiesige Milben verzeichnet. Die im Schnitt 0,15 bis 0,5 mm großen, und damit kaum
sichtbaren Insekten, die im Prinzip überall (!) zugegen und damit unvermeidbar sind, üben
eigentlich eine nützliche Funktion aus, nämlich die Beseitigung von Schmutz im kleinsten
Maßstab. Auf den Menschen und seine Umgebung bezogen wirkt dies, das Vertilgen von
Hautschuppen, Fettrückständen etc., also überwiegend menschliches Eiweiß. Was die Milbe also
ausscheidet ist ebenfalls eine Form von Einweiß, was im geneigten Hausstaub-Allergiker-Körper
zu einer allergischen Fehl-Reaktion führt.
Die Milben, die sich wesentlich im Frühjahr vermehren (natürlicher Rhythmus) entwickeln bei
guter Nahrungsgrundlage, wie zum Beispiel ein Bett es bietet im Laufe einiger Jahre massive
Populationen in fünf- und sechsstelliger Größe. Die dann produzierten Exkremente bilden eine
stattliche Größenordnung, die dem Hausstaub-Allergiker zu schaffen macht. Die mikrobiell
kleinen Partikel kleben am herumwirbelnden Hausstaub, den wir mit der Atemluft einatmen und
geben von daher der Allergie ihren Namen.
Ist nun die Matratze (das Polster, der Teppich) mit Bio-Neem (TN MP100) benetzt, so nehmen
die Milben das Mittel bei der Nahrungsaufnahme mit auf und werden dadurch zum einen
fortpflanzungsunfähig.
Zum anderen stört es akut ihre Grundversorgung mit Bitterstoffen (Chitin) und führt zum
Absterben.
Da es Milben immer und überall gibt und es deswegen nicht vermieden werden kann, dass sie
auch ein noch so gut gepflegtes Schlafzimmer erreichen, lässt sich der Milbe nur auf diese
Weise beikommen. Der Wirkungsgrad des Mittels ist höher als der des 'Waschens', weil die
Milben, also die Verursacher erreicht werden.
Wir bieten jede Matratze mit Bio-Neem Ausrüstung an, empfehlen aber die kostengünstigere
Selbstbehandlung der neuen Matratze. Ältere Matratzen, bis 3 Jahre, können ebenfalls
nachbehandelt werden. Allerdings empfehlen wir dann die Verwendung der doppelten Menge.
Weitere Info vom Hersteller und über die Entwicklung und Tests finden Sie hier als PDF:
TN-MP-100/Entwicklung
TN-MP-100/Hersteller-Info
und das ...
Material: Neemöl. Naturmaterial pflanzlicher Herkunft, Öl aus den Samen des
Neembaumes.
Allgemeines: Der Neembaum (auch: Niem- oder Nimbaum) gehört als Verwandter
des Mahagonibaums zur Familie der Meliaceae. Der bis zu 20 m hohe Baum ist anspruchslos und
wird über 200 Jahre alt. Seit Jahrtausenden wird der Neembaum in seiner Gesamtheit (Früchte,
Samen, Blätter, Wurzeln, Öle) in der Ayurvedischen Medizin genutzt.
Herkunft: Der lateinische Name Azadirachta indica verrät neben den diesem
Baum innewohnenden Wirkstoffen (Azadirachtine) auch dessen Ursprungsland Indien. Früher war
das Verbreitungsgebiet auf das nordöstliche Indien, Burma und Bangladesh beschränkt. Als sehr
genügsame Pflanze wurde der Baum als Windschutz, Schattenspender und vor allem gegen die
Bodenerosion dann auch in Mittelamerika, Afrika, Hawaii und den Philippinen
angepflanzt.
Chemische Komposition des Neemöls: Die Inhaltsstoffe und deren Konzentrationen des aus Samen
gewonnenen Natur-Öls sind den Schwankungen unterworfen, die typischerweise bei Naturprodukten
zu erwarten sind. Die gehandelten Neem-Öle bestehen zum überwiegenden Teil aus
verschiedensten pflanzlichen Ölen. Als eine bedeutende chemische Komponente tritt auch der
insektenhemmende Wirkstoff Azadirachtin (und weitere, verschiedene Abkömmlinge dieser
Stoffgruppe) auf. Die Gruppe der im Öl beinhalteten Limonoiden zeichnet sich durch die stark
fungiziden Wirkungen aus. Die in den Lösungen nachgewiesenen Phenolderivate wirken zum einen
entzündungshemmend, zum andern stärken sie das Immunsystem. Der Inhaltsstoff Salannin wirkt
als starkes Repellent auf Insekten.
Herstellung: Nach zehn Jahren ist beim Baum ein Fruchtertrag von ca. 50 kg
zu erwarten. Die Samen enthalten dabei bis zu 40% Neemöl. Zuerst muß der Samen der
olivenartige Frucht gegen Fäulnisbildung getrocknet werden. Hernach wird das Öl traditionell
durch Pressen der Samen, vermehrt aber auch durch eine Extraktion mit Lösemitteln
gewonnen.
Verwendung: Seit Jahrtausenden wird der Baum täglich von einem Großteil der
indischen Bevölkerung genutzt. So werden die Zweige als natürliche Zahnbürste gegen
Zahnfleisch- und Zahnerkrankungen verwendet - in Deutschland sind seit einigen Jahren
Neem-Zahnpasten und Neem-Seifen erhältlich. Auch als Brennstoff und Viehfutter findet die
Pflanze Verwendung, in der Hauptsache werden jedoch die humanmedizinischen und
Pflanzenschutz-Wirkungen geschätzt. Die Liste dieser Anwendungen und Rezepturen ist
ellenlang: nicht umsonst gilt die Neempflanze den Indern als Baum für Alles.
Eigenschaften:
biologisch: Neem-Öl ist wirkt als natürlicher, biologischer Schutz gegen Hausstaubmilben und
weitere Schadinsekten wie z.B. Motten. Neem-Extrakte können dabei auf Insekten
sterilisierend, wachstums- und häutungshemmend, aber auch fraßabschreckend und fraßhemmend
wirken. Besonders hervorzuheben ist dabei die exzellente Wirkung auf Milben: mit
Neem-Extrakten präparierte Textilien bleiben dabei sehr lange milbenfrei.
physikalisch: Ölige Flüssigkeit
chemisch: Für Menschen und Säugetiere ist Neemöl auch in hohen Dosen ungiftig und somit
toxikologisch unbedenklich.
medizinisch: Aufgrund seiner biologischen Wirkungen ist Neem-Öl als hygienisierender
Wirkstoff bei der vorsorgenden Matratzenimprägnierung sowohl zur Allergie-Vorbeugung, als
auch zur Minderung der Symptome bei vorhandenen Hausstauballergien vorzüglich geeignet.
Das Naturpräparat wird als Medikament in einer Vielzahl von Anwendungen genutzt, so z.B. zur
Blutreinigung, gegen Schlafstörungen (!), Rheumatismus, Magenschmerzen, Übelkeit u.v.a.
Bekannt sind aber auch die fungiziden (z.B. gegen Candida) und antibakteriellen (z.B. gegen
Eitererreger) Eigenschaften von Neemextrakten. Damit nicht genug: immunstärkende und
entzündungshemmende Wirkungen werden Neem ebenso zugesprochen wie dessen prophylaktische,
antivirale (z.B. Herpes) Eigenschaften.
Im Verbreitungsgebiet des Neembaumes werden dessen Bestandteile auch zur Schmerzstillung und
Fiebersenkung genutzt.
Qualitätsmerkmale: Das verwendete Neemöl besitzt einen Herkunftsnachweis mit
den entsprechenden analytischen Untersuchungen auf Schadstofffreiheit und
Inhaltsstoffe.
Die Wirksamkeit und der Langzeitschutz der Neem-Protect Behandlung von textilen Materialien
wurden vom Institut für Umweltkrankheiten (Bad Ems) bestätigt. Hierbei konnte auch die gute
Verträglichkeit der behandelten Naturlatex-Matratzen für Allergiker untermauert werden.
Sicherheit: Alle Qualitätsangaben werden neben den betrieblichen
Eigenuntersuchungen auch durch unabhängige Dritte in Fremduntersuchungen gestützt. Das
ECO-Umweltinstitut steht für die wissenschaftliche Objektivität und Richtigkeit.
Ökologie Der Neembaum ist ein nachwachsender Rohstoff. Schon sein Anbau trägt zur
Bodenverbesserung bei und verhindert Erosionen. Mit dem umfassenden naturheilkundlichen und
medizinischen Nutzenprofil seiner Bestandteile beinhaltet die Pflanze eine ganze
Apotheke.
Neben der ganzheitlichen Kreislaufführung und der neutralen CO2-Bilanz des Baumes vermeidet
die Nutzung der sanften Naturchemie zudem den Einsatz von hochgiftigen Insektiziden und kann
bei medizinischer Nutzung u.U. synthetische Medikamente ersetzen.
Vorsicht: Es gibt mittlerweile eine unüberschaubar hohe Anzahl von Neem-Präparaten.
Die Präparate mit der Wirkstoff-Formel TN-MP-100 sind dabei im Gegensatz zu vielen anderen
Mixturen, die in ihrer Zusammensetzung stark schwanken, immer standardisiert: dies garantiert
ein verläßliches Wirkprofil gegen die sonst sehr resistenten Hausstaubmilben.
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